Schregis Kalender, bald der neue Standard weltweit .....??
Im Jahr 1582 ordnete Papst Gregor XIII an, dass nach dem 4. Oktober 1582 direkt der 15. Oktober 1582 folgen soll, um die 10 Tage zu korrigieren, die der Julianische Kalender seit seiner Einführung durch Julius Cäsar vom korrekten Sonnenjahr abwich. Gleichzeitig führte er den Gregorianischen Kalender ein, der aber seither wieder einen Fehler von 3 Stunden ansammelte. Seither hat die Wissenschaft enorme Fortschritte gemacht, nur in Punkto Kalender stecken wir immer noch im Mittelalter.
Sonnenjahr:
365 Tage + 5 Stunden + 48 Minuten + 46 Sekunden = 365.242199
Tage
Julianischer Kalender:
Regel: jedes Jahr, das durch 4 teilbar ist, enthält einen
Schalttag
d.h. 1 Schalttag in 4 Jahren
durchschnittliche Jahrlänge = 365.25 Tage
durchschnittliche Abweichung vom korrekten Sonnenjahr = 11
Minuten + 14 Sekunden
Gregorianischer Kalender:
Regel 1: jedes Jahr, das durch 4 teilbar ist, enthält einen
Schalttag
Regel 2: jedes Jahr, das durch 100 teilbar ist, enthält keinen
Schalttag
Regel 3: jedes Jahr, das durch 400 teilbar ist, enthält einen
Schalttag
d.h. 97 Schalttage in 400 Jahren
durchschnittliche Jahrlänge = 365.2425 Tage
durchschnittliche Abweichung vom korrekten Sonnenjahr = 26
Sekunden
Schregis Kalender:
Regel 1: jedes
Jahr, das durch 4 teilbar ist, enthält einen Schalttag
Regel 2: jedes Jahr, das durch 128 teilbar ist, enthält keinen
Schalttag
d.h. 31 Schalttage in 128 Jahren
durchschnittliche Jahrlänge = 365.24219 Tage
durchschnittliche Abweichung vom korrekten Sonnenjahr = 1
Sekunde
Das nächste Jahr, das durch 4 teilbar aber kein Schaltjahr ist, wäre 2048.
Vorteile von Schregis Kalender:
Der Gregorianische Kalender ist 26 mal genauer als der
Julianische Kalender, und Schregis Kalender ist noch einmal 26
mal genauer als der Gregorianische Kalender.
Schregis Kalender hat nur 2 Regeln zur Berechnung von
Schalttagen, gegenüber 3 Regeln beim Gregorianischen Kalender.
Dass man durch 128 teilen muss, ist kein Nachteil, denn 128 ist
gleich 2 hoch 7, und im Informatik-Zeitalter denkt der Mensch
sowieso immer mehr binär.
Da die Abweichung von 1 Sekunde negativ ist, wird Schregis
Kalender die 3 Stunden, die der Gregorianische Kalender seit
seiner Einführung vom korrekten Sonnenjahr abgewichen ist, bis
ungefähr zum Jahr 13000 wieder auskorrigiert haben.
Konsequenz:
In einer Zeit, wo (fast) jeder zu Hause einen PC stehen hat,
der pro Sekunde mehr Rechenoperationen ausführen kann, als ein
Durchschnittsmensch noch vor 20 Jahren in seinem ganzen Leben
ausführte, ist es untragbar, dass ein Kalender in Gebrauch ist,
der aus dem Mittelalter stammt und jedes Jahr volle 26 Sekunden
vom Sonnenjahr abweicht.
Ich fordere, dass das
Kalendersystem umgestellt und Schregis Kalender weltweit
eingeführt wird.
Wer es selber nachrechnen will,
der kann sich das folgende Excel-Sheet herunterladen und
nachrechnen.
Man gibt zuerst ein, wie gross die jährliche Abweichung maximal
sein darf, und mit dem Button "next" wird ein Makro
gestartet, das für jede Anzahl Jahre ausrechnet, wieviele
Schalttage nötig sind, und wie gross dann die Abweichung
ausfällt. Dieser Wert wird mit der gewählten maximalen
Abweichung verglichen, bis die Bedingung erfüllt ist.
Excel-Sheet zur Berechnung der Schaltjahre (kalender.xls, 27 kB)
Bei 163 Schaltjahren in 673 Jahren beträgt die Abweichung nur noch 0.003 Sekunden. Allerdings ist dann die Bestimmung der Schaltjahre kompliziert, und es ist sowieso sinnlos, da mir die Jahrlänge auch nur auf 1 Sekunde genau bekannt ist. Kennt jemand die Länge des Sonnenjahres genauer, dann bitte ich um eine Mitteilung, danke.
Das Makro habe ich selber geschrieben und es ist garantiert virenfrei. Wer mir nicht traut, der kann beim Öffnen des Excel-Sheets das Makro desaktivieren und muss dann halt die Anzahl Jahre selber eintragen. allerdings braucht er dann etwas länger, bis er gefunden hat, dass bei 10463 Schaltjahren in 43200 Jahren die Abweichung 0 Sekunden ist.
Und hier noch die gleiche
Berechnung in einem anderen Format: kalenderberechnung.htm, 52 kB, allerdings ohne Makro.
Um diese Datei richtig zu sehen, braucht man die Microsoft Office
Web Components, auf der Homepage von Microsoft kostenlos
erhältlich, oder im Office 2000 schon enthalten.