Die Falltechnik



Auch wenn es etwas unpassend ist, gleich zu Beginn vom Stürzen zu schreiben, gehört es an den Anfang. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass früher oder später der Körper näher am Boden ist als die Rollen. Um dieses aber möglichst schonend zu erleben, gilt es, einige Punkte zu beachten. Zuerst muss natürlich immer die Schutzausrüstung getragen werden. Spätestens nach dem ersten richtigen Sturz trägt man diese gerne. Weiter ist es empfehlenswert, das richtige Fallen zu üben.

Für die ersten Fallübungen sucht man sich eine Wiese aus. Erste Unsicherheiten können so weich aufgefangen werden. Wichtig beim Fallen ist, dass man versucht, nach vorne zu Fallen. Zuerst den Schwerpunkt nach unten verlagern, indem man leicht in die Knie geht und den Oberkörper nach vorne neigt. Danach immer zuerst auf die Knie fallen. Als zweiter Schritt die Ellbogen nach vorne und mit diesen auf den Boden. Zum Schluss mit der Handfläche ebenfalls den Boden suchen, um sich abzustützen. Wichtig ist hier, dass die Finger gestreckt sind um sich nicht die Finger aufzureiben.

Hat man dies ein paar Mal gemacht, kann der Schritt auf den Asphalt gewagt werden, nur keine Angst. Wer sich hier sicher fühlt und Lust hat, kann ja einmal versuchen, mit langsamer Geschwindigkeit das gleiche zu machen. Spätestens hier wird man merken, dass man selten gerade nach vorne fällt. Oft landet man auf der linken oder rechten Seite. Um hier den Sturz aufzufangen kann man versuchen, abzurollen.

Trotz allem kann es vorkommen, dass man einmal nach hinten fällt. Hier kann es hilfreich sein, die Ellbogen nach hinten zu drücken. So kann der Schlag auf den Rücken etwas aufgefangen werden.