|
| Die Schuharten
|
Was für Arten von Schuhen gibt es? Hier eine kurze Auflistung:
Der Recreational-Schuh
Hier gibt es das reichhaltigste Angebot. Der Schuh hat 4 Rollen, welche in der Regel einen Durchmesser von 72 - 76 mm aufweisen und ein spitzes Profil haben. Am meisten verbreitet sind die Hartschalenschuhe, es gibt aber auch noch Softboots. Welche besser sind, kann nicht gesagt werden, hier gilt es anzuprobieren. Die Schuhe sind leicht gebaut und haben Lüftungsschlitze (Hartschalenschuhe), womit auch ein paar Stunden Fahren nicht in einem Fussbad endet. Auch mit diesem Schuh können ansehnliche Geschwindigkeiten erreicht werden. Die meisten Hartschalenschuhe haben Schnallen, welche das An- und Ausziehen vereinfachen, Softboots sind eher mit Schnürsenkeln ausgestattet.
Der Aggressiv-Schuh
Diese Sparte ist für den etwas rauheren Umgang gedacht. Dementsprechend gibt es auch ein paar Unterschiede zum Recreational Schuh. Der Schuh ist stabiler gebaut und das Frame ist verstärkt. Die Rollen sind selten über 72 mm, meist zwischen 56 - 67 mm, mit flachem Profil. Der Schuh kommt in der Regel mit einem Schnür- und Schnallensystem, im Fussbereich wird gebunden und oberhalb der Ferse hat es noch eine Schnalle. Diese sollte mit einem Schutz versehen sein. Auch hier gibt es bereits Softboots, ob sich diese aber behaupten können, muss sich erst noch zeigen.
Der Hockey-Schuh
Diese Skates wurden speziell für das Streethockey konzeptioniert, um ein wendiges Fahren zu ermöglichen. Das Frame ist meist aus Aluminium. Der Schuh kommt mit einem Schnürsystem und ist mit kleinen Rollen (max. 76mm) ausgestattet, was ein schnelles Wenden ermöglicht, außerdem ist er an den kritischen Punkten verstärkt, um den Fuß vor Schlägen oder harten Pucktreffern zu schützen.
Der Speed-Schuh
Für Anfänger sind diese Schuhe mit den 5 Rollen absolut nichts, diese sind für den Rennsport konzipiert. Durch das längere Frame und die zusätzliche Rolle wird der Skate einiges schneller, aber auch unbeweglicher. Zudem bietet der Schuh auch nicht den gleichen Halt. Der Schuh ragt nicht so weit über den Knöchel hinaus, der dadurch in diesem Bereich verletzungsanfällig ist. Dem erfahrenen Speedskater ermöglicht dieses Detail aber auch eine feinere Beschleunigungs- und Kurventechnik. Einer der Hauptnachteile ist der Preis, der bei Fr. 600.-- beginnt.